Was sind Vitalpilze? 

Vitalpilze bieten dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Image
Reishi
Sie enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch wertvollen Substanzen wie Vitamine (B-Vitamine, Vitamin D u.a.), Mineralstoffe (zum Beispiel Kalzium, Kalium, Eisen), Spurenelemente (u.a. Kupfer, Mangan, Zink), hochwertige Eiweiße und Polysaccharide (Mehrfachzucker). Jeder Pilz besitzt eine spezielle Zusammensetzung und Dichte dieser Biovitalstoffe und kann auf bestimmte Beschwerden einen positiven Einfluss nehmen. 
Vitalpilze können auf die im Körper ablaufenden Stoffwechselprozesse (z.B. in den Bereichen Mineralstoff-, Enzym-, Wasser-, Elektrolyt- und Hormonhaushalt) ausgleichend wirken und das Immunsystem stärken. Besonders den Polysacchariden wird eine immunstärkende Wirkung nachgesagt. 
Vitalpilze finden Anwendung unter anderem bei Allergien, Bluthochdruck, Magen-Darm-Erkrankungen und Rheuma, aber auch bei psychischen Beschwerden. Sie eignen sich ebenso ideal zur Vorbeugung. Es wird vermutet, dass sich die Pilze bei einer Kombination in ihrer Wirkung verstärken und sich Synergieeffekte ergeben. 
 

Wie sieht eine Vitalpilz-Beratung aus?

Für die persönliche "Pilzkur" biete ich Beratung und individuelle Austestung mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests an. Mit diesem Biofeedback-Instrument lässt sich sowohl die geeignete Pilz-Kombination als auch die richtige Menge und Anwendungsdauer ermitteln.
Eine Vitalpilz-Beratung beinhaltet immer auch einen ganzheitlichen Ansatz mit Fragen zum Beispiel zur Ernährung, zu sportlicher Aktivität oder auch zum Umgang mit Stress. 

 

Wie werden Vitalpilze verabreicht?

Vitalpilze sind als Pulver oder Extrakt erhältlich. 
Pilzpulver wird aus dem gesamten Pilz gewonnen, indem er getrocknet und pulverisiert wird. Es wird eher bei leichteren Dysfunktionen des Körpers eingesetzt. 
Pilzextrakt wird durch eine zusätzliche Verarbeitung des Pilzpulvers gewonnen, indem man das Pulver in Warmwasser auflöst und die nicht löslichen Teile entfernt. Dadurch werden bestimmte Wirkstoffe stärker konzentriert. Pilzextrakt wird eher bei akuten Erkrankungen eingesetzt.
Vitalpilze sind überwiegend nebenwirkungsfrei. Vereinzelt kann es zu leichten Beschwerden kommen, wie Hautunreinheiten, Blähungen, Stuhlveränderungen, was aber als Erstreaktion nicht außergewöhnlich ist und vorübergeht.
Da Vitalpilze ganzheitlich wirken, empfiehlt sich eine Anwendungsdauer von mindestens drei Monaten.

 

Kleine Geschichte der Pilzheilkunde

Vitalpilze sind fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Im Abendland war die Heilwirkung von Pilzen bereits den Ärzten in der Antike bekannt. Auch in der mittelalterlichen Klostermedizin, der Traditionellen Europäischen Medizin, wurden Pilzrezepturen verwendet. Die Benediktiner Äbtissin Hildegard von Bingen (1089-1179 n.Chr.) berichtet über Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten von Pilzen.

Dieses Wissen geriet allerdings in der Folgezeit in Europa fast vollständig in Vergessenheit. Erst Anfang der 1970er Jahre wurde die gesundheitsfördernde Wirkung von Vitalpilzen wiederentdeckt und wird seitdem erforscht. Hierzu gehören u.a. die auch bei uns vorkommenden Pilze wie Austernpilze, der Spargelpilz (Coprinus comatus), die Schmetterlingstramete (Coriolus versicolor), der Igelstachelbart (Hericium erinaceus), der Klapperschwamm (Maitake), der Eichhase (Polyporus umbellatus), der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum oder Reishi). 

Inzwischen hat sich die Therapie mit Vitalpilzen (Mykotherapie) als ein eigenständiger Bereich der Naturheilkunde etabliert.

  

Hinweis

Die Therapie mit Vitalpilzen ersetzt nicht die medizinische Diagnose und Therapie von Beschwerden. Sie kann als begleitende Maßnahme eingesetzt werden.