Worum geht's?
Brainlog® ist eine gehirnbasierte Therapiemethode, bei der es um die Verarbeitung von emotionalen und körperlichen Belastungserfahrungen jenseits von Sprache und bewusstem Denken geht. Dabei werden das Blickfeld, der Körper und die Gefühle so genutzt, dass das Gehirn angeregt wird, das zu tun, was es am besten kann: scannen, analysieren, verarbeiten.
Wohin wir sehen, so fühlen wir uns
Brainlog® nutzt den Zusammenhang zwischen einem bestimmten Punkt in unserem Blickfeld und tiefsitzenden Erinnerungen im Gehirn. Für jede Aufregung, jedes Missempfinden oder unangenehme Gefühl gibt es in unserem Blickfeld einen Punkt, der damit in Verbindung steht. Wird dieser Punkt fokussiert, setzt im Gehirn eine zielgenaue Verarbeitung von bis dahin unbewussten traumatischen Erinnerungen ein.
Was passiert?
Die Einkapselung einer belastenden Erinnerung wird behutsam geöffnet. Erinnerungen können in das explizite Gedächtnis, in das Gesamterleben integriert werden, die emotionale Last verringert sich. Langsam aber sicher kommt es zur allmählichen Veränderung von automatischen, konditionierten Reaktionen auf ein belastendes Thema. Erinnerungen daran lösen dann letztendlich keine körperlichen oder emotionalen Belastungen in der Gegenwart mehr aus, sondern können klar der Vergangenheit zugeordnet werden. Das Nervensystem kann sich schließlich beruhigen. In der Gegenwart entstehen neue Freiräume.
Lebensenergie, die bei einer Traumatisierung ebenfalls eingeschlossen wurde, wird wieder freigesetzt. Das fördert Klarheit, Kreativität und Lebensfreude. Ein neues Selbstvertrauen entsteht, Dinge in sich verändern zu können.
Das Ergebnis sind massgeschneiderte individuelle Lösungen und Erklärungen, weil diese aus dem persönlichen inneren Wissen der Klientin kommen.
Brainlog® zur Potenzialentfaltung
Nach dem Motto ‚Alles geht besser’ wird Brainlog® längst auch dazu genutzt, Potenziale zu entfalten, zum Beispiel in den Bereichen Kreativität, Sport und Lebensgestaltung.
Wie geht das?
Zunächst werden die Bilder, das Körperempfinden und die Gefühle ausgemacht, die zu einem belastenden Thema gehören. Dann helfe ich der Klientin, den korrespondierenden Punkt im Blickfeld zu finden. Danach unterstütze ich die Klientin dabei, einen Ressourcenpunkt zu finden, der mit angenehmen Bildern, Körperempfindungen und Gefühlen verbunden ist. Es folgt das abwechselnde Fokussieren der beiden Punkte, wobei die Dauer und der Wechsel der Blickrichtung individuell ist und von der Klientin bestimmt wird. In dieser Phase folge ich der Klientin in ihrer Verarbeitung, gebe keine inhaltlichen Kommentare oder Lösungen. Zum Abschluss gibt es Zeit, das Erlebte zu reflektieren.
Wer hat's erfunden?
Brainlog® wurde von Ulrike und Andreas Zimmermann auf der Grundlage der humanistischen Psychologie aus verschiedenen Methoden entwickelt, dazu gehören EMDR, Brainspotting und Ressourcenarbeit.
